Rund um den Hermannsplatz werden bald vor der ehemaligen Bunkeranlage sichere Fahrradboxen geschaffen – und zwar ohne den Wegfall von Parkplätzen. Damit setzt die Stadt einen Antrag um, den wir als SPD Neuss vor einiger Zeit in den Stadtrat eingebracht haben.

Bei einer schriftlichen Befragung der Anwohnerinnen und Anwohner in diesem Bereich gab es eine hohe Nachfrage nach sicheren Fahrradabstellmöglichkeiten. Ich freue mich über die positive Resonanz und das große Interesse an den Fahrradboxen.

Große Zustimmung rund um die Hermannstraße

Gerade in vielen älteren Häusern gibt es häufig nur wenig Platz, um Fahrräder sicher unterzubringen. Im ersten Schritt hat die Stadt Neuss deshalb geprüft, wo Fahrradboxen errichtet werden können, ohne dass dafür Parkplätze entfallen.

Da die meisten Rückmeldungen aus dem Bereich zwischen Breite Straße und Hermannsplatz kamen, sollen dort die ersten Fahrradboxen entstehen. Bei positiven Erfahrungen können später weitere Standorte in anderen Straßenzügen folgen.

Auch der angedachte Preis von monatlich zehn Euro für eine sichere Fahrradbox wurde von den Interessierten akzeptiert.

Lösungen für Ärger in der Hermannstraße

Parallel wird an einer Lösung für die vor einiger Zeit installierten Fahrradbügel in der Hermannstraße gearbeitet. Während ein Teil der Anwohnerinnen und Anwohner die Bügel begrüßt und regelmäßig nutzt, kritisieren andere den Wegfall einzelner Parkplätze.

Deshalb soll bei einem Ortstermin oder im Rahmen einer Bürgerbefragung an einem Kompromiss gearbeitet werden. Ich bin überzeugt, dass eine Lösung möglich ist – beispielsweise indem Fahrradbügel an Standorten aufgestellt werden, an denen keine Parkplätze entfallen müssen.