Über mich

Geboren wurde ich 1983 in Düsseldorf. Dort habe ich auch 28 Jahre lang gelebt, bis mich ein kleines Intermezzo vier Jahre lang ins Bergische Land verschlug. Als ich jedoch eine waschechte Neusserin kennen und lieben lernte, kam 2015 die Frage auf, in welche Stadt wir ziehen. Und da entschied ich mich sehr schnell für Neuss. So wohne ich jetzt in der Neusser Innenstadt, direkt am Hermannsplatz.

„Ich bin zwar nicht von Hier, aber Einer von Euch“

Das sagte mir mal eine inspirierende Persönlichkeit in der SPD. Ich fand es so gut, dass es mir im Gedächtnis geblieben ist.

Gelernt habe ich den Beruf des Informationselektronikers. Seit 2011 arbeite ich in einer Wirtschaftssozietät in Düsseldorf im Bereich IT Print/Design. Dort begann ich meine Meisterausbildung und seitdem besuche ich in Modulen die Handwerkskammer Düsseldorf. Eine der vierteiligen Meisterprüfungen konnte ich schon ablegen. 2022 ist eine Weitere geplant.

Neben der IT-Technik – die mich privat genauso begeistert, wie beruflich – bin ich auch an Sport interessiert. In der Fußball Bundesliga drücke ich dem 1. FC Köln die Daumen. Auch Basketball schaue ich gerne – meistens bei den BG SHOTS Kaarst Büttgen. Darüber hinaus bin ich ein großer Cineast. Dabei spielt das Genre meistens keine Rolle.

So schloss ich mich dem Jägerzug Diana 54 an.

In Neuss angekommen, hat mich natürlich das Schützenfieber erwischt und ich freue ich mich, wie wohl jeder andere Neusser auf das Schützenfest. Um neue Bekanntschaften zu schließen, lief ich zunächst als Gastschütze im Schützenlust-Korps mit, später habe ich mich aufgrund meines neuen Freundeskreises für das Jägerkorps entschieden. Dort sind bereits “alte” Freunde und schnell fand ich dort neue.

Mein Weg und die SPD

Der Weg zur und in der SPD ist schon ein langer Weg. Als ich noch ein Kind war, kommentierte mein Großvater die politischen Debatten im Bundestag. Da er sich nicht überreden ließ, in das Kinderprogramm umzuschalten, hörte ich beim Spielen immer mit. Die heimischen Debatten waren meistens so groß, dass noch Tage lang darüber gesprochen wurde. Das prägte mich. Mein Politisches Interesse war geboren.

Nach der Schule wollte ich mich politisch engagieren und zog durch alle Couleurs. Die SPD rief mich jedoch immer wieder zurück, da die Frage des sozialen Miteinanders nur dort ausreichend gewürdigt wird. Mir ist es wichtig, dass man sich in der Gesellschaft nicht an dem Stärksten orientiert, sondern an dem Schwächsten. Das ist mein sozialer Gedanke.

Als sich dann nach der Wahlniederlage der SPD 2005, Gerhard Schröder in der Elefantenrunde sehr kämpferisch gab, war ich beeindruckt. Zugegeben: Man kann noch heute über Schröders Reformen streiten. Aber er stand für Etwas und war bereit dafür zu kämpfen.

Seit Juli 2005 bin ich also SPD- Mitglied und befasste mich zunächst mit deren Leitlinien. Eduard Bernstein, der zusammen mit August Bebel und Wilhelm Liebknecht den Einigungsparteitag der SDAP mit dem Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein von 1875 in Gotha vorbereitete, sagte einmal:

„Das Ziel ist mir nichts, die Bewegung ist alles“

Da wusste ich, dass ich ebenfalls ein Teil dieser Bewegung sein möchte.

Rosa Luxemburg lehrte mich aus ihrem Werk „Der proletarische Massenkampf in Deutschland“ von 1899, auf die Kleinsten in der Gesellschaft zu achten:

„Deshalb sei und bleibe die Revolution unbedingt notwendig. Die SPD müsse die Führung im Aufbau des nötigen Klassenbewusstseins übernehmen und die Selbstständigkeit der Arbeiter fördern, nicht blockieren

Die SPD hat schon viele Kämpfe für die Arbeiterschaft ausgetragen und verlor nie den Blick für andere Klassen. Das beeindruckte mich sehr.

Erst in Neuss wurde ich jedoch aktiv; passend zur Bürgermeisterwahl. Denn als ich 2015 nach Neuss zog, sprachen alle von Reiner Breuer, dem neuen, frischen Wind in Neuss. Nachdem ich den Ortsverein Neuss Stadtmitte kennengelernt habe, konnte ich mich selbst überzeugen und den Bürgermeister näher kennen lernen. Sein Engagement für die Menschen in Neuss ist ansteckend. Sei es einfach nur für die Nachbarinnen und Nachbarn oder im Wahlkreis. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die viel bewirken.

Das ist meine Motivation, mich für das Ehrenamt einzusetzen. Zugegeben es ist nicht immer einfach, da viele Menschen „den Politiker“ kritisch sehen.

Kommunalpolitik darf man einfach nicht stiefmütterlich behandeln. Kommunalpolitik ist mindestens genauso wichtig, wie die großen gesellschaftlichen Debatten im Bund. Denn Kommunalpolitik und ihre Auswirkungen betrifft uns direkt und man weiß sofort, was die Mitbürgerinnen und Mitbürger darüber denken.

Mein Weg, ist der Weg der SPD und ihrer Grundsätze. Ob konservativ oder links, jedes Thema muss einzeln betrachtet werden, allerdings im Sinne der Bürger.